Wo werden in 2020 die ungeheuren Datenmengen von den erwarteten 50 Milliarden Devices und der 7,5 Milliarden digitaler Identitäten der Weltbevölkerung gespeichert, ausgetauscht und verarbeitet? Wie kann man eine „Losgröße-Eins-Fertigung“ vom Kundenwunsch über die Produktion, zur Auslieferung inklusive anschließendem Service sicherstellen? Industrie 4.0 bedeutet nicht nur Digitalisierung der Produktion, sondern das völlige Neudenken bisheriger Wertschöpfungsketten.

Hinzu kommt das Thema Sicherheit

Und zwar Sicherheit in einem umfassenden Sinne. Der Schutz gegen Cyberkriminalität ist genauso wichtig wie der Schutz gegen unabsichtliche Fehlhandlungen oder Nicht-Handlungen. Diese Herausforderungen können künftig nur durch eine passend verteilte, betriebssichere Architektur von sicher miteinander verbundenen Daten- beziehungsweise Rechenzentren erfüllt werden. Dabei muss man sich vom klassischen Bild des zentralen Rechenzentrums verabschieden. Es geht um die Realisierung entsprechender Funktionalitäten in der notwendigen Breite und Tiefe. In diesem Sinne sind künftig auch Fahrzeuge nichts anderes, als Rechenzentren, nur eben zusätzlich ausgestattet mit Motor und Rädern. Industrieroboter selbst oder in ihrer unmittelbaren Nähe befindliche IT-Systeme sind ebenso Rechen- und Datenzentren, wie kleine Einheiten von mehr oder weniger autonom arbeitenden Mini-Rechenzentren an Kommunikationsschwerpunkten. Wie schafft man hierfür eine sichere Vernetzung von Daten und Services?

secureexchange als Basis für sichere Marktplätze der digitalen Zukunft

maincubes hat eine Strategie zur Umsetzung einer entsprechend verteilten Architektur entwickelt. Im Kern wird zunächst eine digitale Plattform für den sicheren Austausch und die Integration von Services und Daten etabliert. An dieser secureexchange genannten Plattform spielen zertifizierte Cybersecurity-Services und integrierte IoT-Services eine maßgebliche Rolle – darüber hinaus auch viele weitere Services für benötigte Cloud-Dienste und BigData-Analysis. Die Funktionalität der secureexchange lässt sich grundsätzlich über sichere Netze bis in die „letzte Ecke“ ausdehnen. Auf diese Weise werden sichere Ende-zu-Ende-Lösungen ermöglicht. Die Teilnehmer (Kunden und Provider – aber wer ist künftig schon das eine oder das andere) an der secureexchange schätzen die einfachen und effizienten Verbindungen von Services. Es entstehen sichere Marktplätze für den Austausch von Services und Daten. Einmal integriert stehen die Services im gesamten Netzwerk als solche zur Verfügung. Auf dieser Basis können die Teilnehmer an den Marktplätzen neue Geschäfte, aber auch neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die sogenannte horizontale Vernetzung von Services spielt künftig gerade im Bereich Internet of Things und Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. So liefern zum Beispiel viele Teilnehmer interessante Services für „SecureMobility“ oder „SecureDigitalFactory“, zwei wichtige Businessinitiativen von maincubes.

Sicherheit sind auch Menschen und Prozesse

Die Sicherstellung des Betriebes der verteilten Architektur erfolgt durch die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes. Dabei spielen Prozesse und der Faktor Mensch eine ebenso wichtige Rolle wie Redundanzen und die sichere Austauschplattform secureexchange. Mit den Best Practices des neuen Industriestandards von ZeroOutage stehen die dafür notwendigen Methoden zur Verfügung. Die Mitarbeit von maincubes in diesem Gremium ist auch auf die künftigen Anforderungen für verteilte Rechenzentrums- Architekturen ausgerichtet. Gemeinsam mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen werden die Konzepte kontinuierlich weiterentwickelt und umgesetzt.

Beitrag in der Publiktion Industrie 4.0 aus dem Handelsblatt hier zum Download

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