Unter dem Motto „Wie Mittelstand und IoT sicher zueinander finden“ feierte jetzt die 1. secureexchange fachtagung in Offenbach bei Frankfurt am Main ihre Premiere. Zusammen mit Partnern lud die maincubes one GmbH Branchenexperten ein, um über die Chancen und Herausforderungen des Internet of Things (IoT) zu diskutieren. Am Ende stand für die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung der neuen Praxis-Reihe speziell für den Mittelstand fest: Eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung funktioniert nur, wenn der Mensch im Fokus steht.

Wie kann Deutschland bei der Digitalisierung aufholen? Und wie gelingt es dem deutschen Mittelstand seine weltweite Spitzenposition zu verteidigen? Fragen, auf die bereits während der secureexchange fachtagung erste konkrete Antworten entwickelt wurden. So betonte Dr. Jens J. Gerber, Mitglied der Geschäftsleitung von maincubes, in seiner Eröffnungsrede das große Potenzial im B2B-Bereich. Entscheidend dafür seien Eco-Systeme, also digitale Marktplätze, als einfach zu benutzende, integrative und sichere Plattformen. Prof. Dr. Thomas Bauernhansl vom Fraunhofer Institut machte in seiner Keynote deutlich, dass im Verlauf der Digitalisierung die bestehende Produktarchitektur sich grundlegend ändern werde. Plattformen würden demzufolge als Enabler für eine neue Automationsarchitektur fungieren mit dem Ziel, ein Betriebssystem für nahezu vollständig autonome Systeme entstehen zu lassen. Einen Insiderblick auf die Erfolgsformeln des Silicon Valley bot Christoph Keese, Bestsellerautor und CEO der Digitalberatung Axel Springer hy GmbH. Beispiele wie Google, Uber, Facebook und Co. machten deutlich, wie es Plattformen gelungen ist, ganze Branchen und Geschäftsmodelle komplett umzukrempeln und mit vergleichbar wenig Kapital einen beeindruckend hohen Output zu generieren. Der deutsche Mittelstand müsse einen Prozess der Selbstdisruption durchlaufen, um den Anschluss nicht zu verpassen, so Keese. Auch das Thema Security kam nicht zu kurz: Comedyhacker Tobias Schrödel zeigte auf humoristische und zugleich erschreckende Weise, wie Hacker Sicherheitslücken ganz leicht ausnutzen. Am Beispiel eines über Bluetooth sprechenden Teddybären unterstrich er, weshalb Security immer vom Anfang und nie vom Ende her gedacht werden müsse.

Interaktive Barcamp Sessions zeichnen Roadmap für den Mittelstand

Mit welchen Strategien Mittelständler die vorgestellten Thesen in die Praxis umsetzen könnten, entwickelten die Teilnehmer der Veranstaltung selbst. In vier Barcamp Sessions zu den Themen Secure Mobility, Digital Factory, Smart City und Secure Payment entstanden inhaltliche Leitplanken, um Entscheidern und Mitarbeitern gleichermaßen Orientierungshilfe auf dem Weg zur Digitalisierung zu bieten. So kam etwa das Team des Barcamps Secure Mobility zu dem Schluss, dass ein klarer, regulatorischer Rahmen für sichere, mobile Kommunikationslösungen unverzichtbar sei. Startups sollten zudem stärker gefördert und vernetzt werden – mit Partnern und Kunden. Auch der Mittelstand müsse weg vom Silodenken, hin zu wertschöpfenden Kooperationen für digitale Geschäftsmodelle. Das Teilen von Leuchtturmprojekten könne dabei helfen. Ergänzende Ideen lieferte unter anderem das Resümee der Teilnehmer des Barcamps Digital Factory: Geschäftsmodelle müssten möglichst einfach und transparent, Prozesse nicht zu komplex sein, damit alle Beteiligten sie leicht verstehen und nachvollziehen könnten. Simulationen würden helfen, Fehler in Prozessen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Der Mensch müsse dabei stets im Mittelpunkt stehen.

Dass es ein großes Interesse an einer aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik gibt, zeigten alle vier Sessions gleichermaßen: So waren diese nach übereinstimmender Meinung der Teilnehmer geprägt von einem offenen und regen Austausch, bei dem sich neben vielen neuen Kontakten auch der Beginn einer echten Community für Digitalisierung herauskristallisierte. Auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung tauschten die Gäste sich untereinander aus. Ein tolles Ergebnis aus den Barcamp Sessions und ein positives Signal an die Zukunft für Menschen aus der Praxis, die sich konstruktiv mit der Digitalisierung auseinandersetzen möchten. 

Partner runden Veranstaltung ab

Hochkarätige Partner der secureexchange fachtagung stellten während der Veranstaltung ihre hauseigenen Lösungen vor und erbrachten damit den Beweis, dass Deutschland sehr wohl „digital kann“. Den anwesenden Mittelständlern bot sich eine gute Gelegenheit für tiefgründige Gespräche und Networking. „Mit der secureexchange fachtagung möchten wir eine Veranstaltung etablieren, die Praktikern ein Forum für den umfangreichen Know-how-Transfer bietet und dabei hilft, die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes voranzutreiben“, so Dr. Jens J. Gerber. „Die Premiere der Veranstaltung hat unsere Erwartungen vollends erfüllt und wir sind froh, von allen Teilnehmern ein durchweg positives Feedback erhalten zu haben. Wir freuen uns bereits auf die zweite Auflage im nächsten Jahr.“

Und auch nach der secureexchange fachtagung stehen die Themen IoT, Security und vernetzte Geschäftsmodelle bei maincubes im Fokus: Im Auftrag des Frankfurter Rechenzentrumsbetreibers führen die Analysten von Crisp-Research noch bis Oktober Mittelstand durch. Dabei geht es um die Bedeutung von Standort, Konnektivität und Sicherheit für erfolgreiche IoT-Betriebskonzepte. Zudem unterstützt maincubes eine Studie der Gesellschaft für intelligente technische Systeme (GEFITS). Die Fragestellung: Wie gelingt es Unternehmen, eigene Geräte und Systeme sicher ans IoT anzubinden? Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

Weitere Informationen zur sexureexchange fachtagung von maincubes gibt‘s im Internet unter:
https://www.maincubes.com/de/secureexchange/secureexchange-fachtagung

SFT maincubes overviewSFT maincubes profbauernhanslSFT maincbues grilldinnerSFT maincubes christophkeese

SFT maincubes graficrecorderSFT maincubes stageSFT maincubes dessertSFT maincubes tobiasschroedelSFT maincbues rahmenprogramm

maincubes one GmbH
Bockenheimer Anlage 15
D-60322 Frankfurt am Main
+49 69 6976810-0
 
maincubes B.V.
Capronilaan 2
1119NR Schiphol-Rijk
+31 20 7880 380