Frankfurt, 14. Juni 2016 – Der Rechenzentrumsbetreiber maincubes GmbH und einer ihrer Partner, die Art-Invest Real Estate, haben den Rechenzentrumsmarkt in Deutschland analysiert und kommen zum Schluss, dass nicht nur der Betrieb für Anbieter und Nutzer ein hohes Wachstumspotenzial aufweist, sondern auch die Investition in Rechenzentrumsimmobilien einen hochlukrativen Markt darstellt.

Die langfristige Entwicklung lässt sich beispielsweise anhand der Stromdichte darstellen. Die Stromdichte beschreibt, wie viel Kilowatt pro Quadratmeter in einem Rechenzentrum infrastrukturell zur Nutzung vorgehalten werden. Während zwischen 1970 und 1990 lediglich zwischen 200 und 300 Watt pro Quadratmeter gefordert waren, sind es im Jahr 2015 bis zu 2000 Watt. In Deutschland bestehen exzellente Wachstumsaussichten, da Rechenzentren eines der Kernelemente der digitalen Infrastruktur darstellen, die für viele Entwicklungen die Voraussetzung für den technologischen Fortschritt sind. Es existieren gegenwärtig zirka 2,65 Millionen Quadratmeter Rechenzentrumsfläche in Deutschland, von der rund 500.000 Quadratmeter am Vermietungsmarkt angeboten werden. Der wird Rest von Unternehmen inhouse betrieben. Damit ist Deutschland bereits heute der größte Co-Location-Markt in Europa. Für Deutschland wird ein zusätzliches Wachstum bis ins Jahr 2020 von 18 Prozent prognostiziert, was einer Rechenzentrumsfläche von 3,14 Millionen Quadratmetern entspricht. Bedenkt man, dass bis heute lediglich 13 Prozent aller Deutschen Unternehmen ihre Daten beziehungsweise IT ausgelagert haben, wird schnell klar, welches Potenzial im Rechenzentrumsmarkt steckt. Cloud Computing, Internet of Things, Industrie 4.0 und Big Data sind die wichtigsten Wachstumsfaktoren. Diese werden in Deutschland für ein Datenwachstum auf das Fünffache (1,1 Zetabyte) sorgen. Das Wachstum der Rechenzentrumsfläche im Verhältnis zum Datenwachstum weist sogar auf einen künftigen Engpass hin, selbst wenn man die Weiterentwicklung von IT-Technologien wie höhere Datendichten einbezieht. Allein schon aus dieser Sicht verspricht der Rechenzentrumsmarkt hervorragende Aussichten für Betreiber und institutionelle Anleger.

„Unternehmen werden in Zukunft allein aufgrund technischer Gründe aber auch wegen Gesetzen und Sicherheitsbestimmungen noch viel mehr auf externe Rechenzentren setzen müssen. Auch aus finanzieller Sicht ergeben externe Rechenzentren für jegliche Art von Unternehmen immer mehr Sinn. Zudem sind Rechenzentren in Deutschland überproportional gefragt. Die extrem gute Anbindung an das weltweite Internet, die sichere geologische Lage, die stabile Wirtschaft verknüpft mit „Made in Germany“ und der rechtlichen Sicherheit sind nicht nur Argumente für deutsche Unternehmen. Wir verzeichnen auch einen Trend, dass europäische und internationale Unternehmen auf deutsche Rechenzentrumsbetreiber mit internationaler Ausprägung setzen. Aus unserer Sicht ist der Markt noch vergleichsweise jung und bietet hervorragende Chancen für Betreiber und Anleger“, kommentiert Albrecht Kraas, CTO der maincubes.

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