DIE JÄHRLICHE STRATEGIE- UND VERNETZUNGSKONFERENZ FÜR TRENDS UND INVESTITIONEN IN TECHNISCHE UND DIGITALE INFRASTRUKTUR

KickStart Europe bringt Branchenexperten zusammen und hilft dabei, Trends und neue Technologien zu erfahren, die die digitale Industrie und die digitale Infrastruktur von Cloud, Connectivity und Rechenzentren prägen.

Die Kickstart - Konferenz bietet einen Ort für Vordenker aus der digitalen Infrastruktur Industrie und Eco-Systems, Trends, Meinungen und Ideen auszutauschen .
Geben Sie Ihrem Jahr einen KickStart und nehmen Sie teil! https://www.kickstartconf.eu

Veranstaltungsort: RAI Convention Center, Amtrium - Halle 4, Europaplein 2-22, 1078 GZ Amsterdam, Niederlande

Begrüßungsempfang: 14. Januar 2019, 19:30
Der Begrüßungsempfang wird von Starline - Universal Electric Corporation betrieben

Konferenztag: 15. Januar 2019
09:00 | REGISTRIERUNG
10:00-10:05 | HERZLICH WILLKOMMEN
10:00 - 10:25 | KEYNOTE AUSBLICK TECHNOLOGIE
10.25 BIS 10.50 UHR | EUROPÄISCHES DATENZENTRUM MARKTAUSBLICK - MITUL PATEL (CBRE)
10.50 - 11:15 | EUROPÄISCHER CLOUD-MARKT AUSBLICK - GREGOR PETRI (GARTNER)
11:15 - 11:40 | AUSBLICK INTERNET-KONNEKTIVITÄT - CHRISTIAN KAUFFMANN (AKAMAI)
11:40 - 12:00 UHR | KICKSTART EUROPE OUTLOOK 2019 - BERICHTSPRÄSENTATION
12:00 - 13:15 UHR | MITTAGESSEN
13:15 - 13:30 UHR | SMART GRIDS UND DIE HERAUSFORDERUNG DER ENERGIEVERSORGUNG - ADRIAN TIMBUS (ABB)
13:30 - 13,50 | PANEL BY NIBC: TRENDS IN EUROPÄISCHER DIGITALINFRASTRUKTUR INVESTITIONEN UND FINANZIERUNG
13:50 - 14:05 UHR TREFFEN SIE DEN EXPERTEN I
14: 05-14: 20 | KEYNOTE
14: 20-14: 50 | PAUSE
14: 50-15: 05 | DER DIGITALE EINFLUSS DES BREXIT - ROS KELLAWAY (EVERSHEDS SUTHERLAND)
15: 05-15: 20 | AUTOMATISIERUNG UND KI ZUR VERBESSERUNG DES RECHENZENTRUMS - REMCO SLOOTHAAK (SIEMENS)
15: 20-15: 40 | UNTERSCHIEDE & ÄHNLICHKEITEN ZWISCHEN HYPERSCALE, COLOCATION ZU EDGE - ICT ROOM & ROVISYS
15: 40-15.55 | UNTERNEHMENSENTWICKLUNG - IRON MOUNTAIN DATA CENTERS & RBC CAPITAL MARKETS
15: 55-16.15 | KEYNOTE
16: 15-16: 20 | FAZIT DER KONFERENZ
16:20 | ENDE DER VERANSTALTUNG

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Technologiekonferenz am 22.11.2018: Erfolg in der digitalen Welt bedeutet, dass Daten und Kommunikation ungehindert fließen können. Nur dann werden aus Daten und APIs profitable Geschäftsmodelle. Nur dann arbeiten Teams kreativer zusammen. CRISP gibt mit der Technologiekonferenz Wissenstransfer, wie CIOs und CDOs die richtigen Rahmenbedingungen und Plattformen schaffen, um ihr Unternehmen in den “Digital Flow” zu versetzen und sich nachhaltig zu wandeln. Dr. Jens J. Gerber diskutiert unter anderem mit Felix Bauer CEO Aircloak, Björn Böttcher Data Practice Lead Crisp Research, Dr. Jens J. Gerber Member of the Board maincubes, Hans Nijholt Head of Product Management Professional Business1&1 IONOS, Alexander Leenen Senior Project Manager Vodafone, Heinrich Suhr Head of Central Planning for DataCenter Daimler.

https://perspective.crisp-research.com/

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Mit über 2.000 direkten und indirekten Mitgliedern ist der Bundesverband IT-Mittelstand e. V. (BITMi) der größte deutsche Fachverband für ausschließlich mittelständische IT-Unternehmen. Digitalisierungsprojekte vorantreiben, die Forschung & Entwicklung in der IT durch öffentliche Förderprojekte unterstützen und Netzwerke aufbauen – das sind zentrale Ziele des Verbands. Da diese Ausrichtung ideal zur Aufstellung von maincubes passt, hat sich der Rechenzentrumsbetreiber jetzt mit zwei Referenzprojekten als neues Mitglied qualifiziert.

So hat maincubes die neue secureexchange Plattform aufgebaut, die den sicheren Austausch von Services für Digitalisierung und das Internet of Things (IoT) zwischen den angeschlossenen Netzwerkpartnern ermöglicht. Dazu etablierte maincubes unter anderem die umfassenden Sicherheitslösungen der Telekom Security – zum Beispiel zum Schutz vor Cyber-Angriffen – in den eigenen Rechenzentren und ermöglicht es den Kunden damit, diese Services auf direktem Weg via „CrossConnect“ zu nutzen.

Weitere Zukunftsthemen, die maincubes vorantreibt und diese Kompetenz in den Verband mit einbringt, sind bspw. Secure Mobility, Digital Factory, Smart City oder Secure Payment. Die secureexchange Plattform ist dabei die Basis, sich mit Marktpartner zu vernetzen und zukunftsweisende Eco-Systeme aufzubauen, um gemeinsam die digitalen Herausforderungen zu lösen. Diese und viele weitere innovative Projekte und Ideen wird maincubes künftig als Mitglied in die Community des BITMi mit einbringen.

Der BITMi übernimmt die politische Interessenvertretung und Mittelstandskommunikation für seine Mitglieder und schafft Synergieeffekte. Neben der Projektarbeit initiiert der BITMi verschiedene Veranstaltungen für IT-KMUs und verleiht Zertifizierungen sowie Gütesiegel für besonders innovative und qualitativ hochwertige Produkte und Services.

Mit dem Internet of Things (IoT) wachsen die Anforderungen an technologische Plattformen und innovative Technologien. Studien zufolge sollen bis 2020 bereits 26 Milliarden Dinge miteinander vernetzt sein, hinzu kommen Chancen und Herausforderungen durch Trends wie Industrie 4.0 und autonomes Fahren. Diesen Themenfeldern widmet sich MindSphere World und schafft damit ein Forum für alle, die mit dem offenen, cloudbasierten IoT-Betriebssystem MindShere die rasante Entwicklung vorantreiben möchte. maincubes wurde jetzt als Mitglied in der Anfang 2018 gegründeten Anwenderorganisation aufgenommen und engagiert sich mit seinem Erfahrungsschatz und seinem Know-how beim Auf- und Ausbau des Ökosystems.

Der globale Verein verfolgt das Ziel, die digitale Transformation in der Industrie zu forcieren, und hat dazu im ersten Schritt Ausschüsse zu den Bereichen Technology, Business Processes und Marketing etabliert. Bei der Hannover Messe präsentierten die Vereinsmitglieder konkrete IoT-Lösungen am Messestand. Den nächsten Schritt der Internationalisierung geht MindShere World durch Gründung einer entsprechenden MindSphere-Nutzerorganisation in Italien.

Mehr Informationen

Liebe Teilnehmer unserer ersten Fachtagung, liebe Partner und Freunde, dieses Format einer Praxisreihe ist unser Beitrag, um den Mittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft zu unterstützen. Unmittelbarer Dialog der Teilnehmer, Know-how-Transfer, Ideenaustausch und Anregungen für die praktische Umsetzung stehen im Mittelpunkt unserer Fachtagung. Dabei fokussieren wir uns jeweils auf wichtige Aspekte der Digitalisierung.

Wohin treibt uns die Digitalisierung, sind wir die Getriebenen, einfach nur Anwender von Plattformen aus dem Silicon Valley oder sind wir in einer aktiven Rolle als Treiber? Wahrscheinlich haben wir das Thema B2C-Plattformen an das Valley verloren, aber Chancen gibt es definitiv im Bereich B2B.

Was ist eigentlich Digitalisierung? Wie begreifen wir es? Ist es notwendig obwohl es bei uns doch gut läuft?

Machen wir das mit Nullen und Einsen was wir gestern mit Händen und Füßen oder mit Maschinen oder in verschiedener Weise analog gemacht haben? Sehen wir Digitalisierung als eine technische Herausforderung? Zur Optimierung von Prozessen? Als notwendiges Übel, als Marketing-Maßnahme, weil es von uns erwartet wird bzw. weil es eben modern ist?

Wir tun gut daran, Digitalisierung als eine gesamtgesellschaftliche Transformation mit vielen Eigenschaften einer Revolution zu begreifen.

Sie erfasst uns alle, alle gesellschaftlichen Bereiche und unsere Umwelt und wie wir damit umgehen. Wie wir künftig Politik machen (müssen), wie wir künftig Kriege führen (sorry) oder uns dagegen schützen, wie wir mit Geld umgehen, wie und was wir lernen müssen, wie wir Wissenschaft und Forschung betreiben usw. usw.

Glauben Sie, dass wir in 10 Jahren noch so leben werden wie heute … ?

Ist Europa das letzte kleine gallische Dorf, das dank DSGVO/GDPR, Mifid2 und allen diesen schönen Regulativen eine sichere Heimat des Geldtransfers bleibt? Während die "sinologisierte" Welt um uns herum Smart Contracts macht und Maschinen-Algorithmen sehr genau wissen, wer wie viel Geld auf seinem SmartPhone-Account hat bzw. wer einen Kredit in welcher Höhe bekommt?

Nur wenn man die Dimensionen der zu erwartenden Veränderungen betrachtet, kann man vorn dabei sein, und leider hat man bei der Politik - die eigentlich die Rahmenbedingungen setzen muss - derzeit nicht das Gefühl, dass diese umfassende Sicht vorhanden ist und sie schnell genug handelt. In China entsteht das größte 5G-Netz - DIE Voraussetzung für die Mobilität der Zukunft und für weitere Kernthemen, auch für Industrie 4.0. 5G in China ist schon relativ größer als in den USA, während wir dabei sind, uns über die Versteigerung der Lizenzen Gedanken zu machen.

Der generelle Eindruck: Während wir noch Strategien und Konzepte auf vertrauliche Powerpoints oder in White-Papers schreiben, entwickelt sich die Welt weiter und das immer schneller - auch nicht mehr so gut vorhersehbar wie noch vor 20, 30 Jahren. Das erzeugt auch Unsicherheit (siehe auch Ranga Yogeshwar, Nächste Ausfahrt Zukunft). Wir müssen uns schneller bewegen, lange Zeit für Konzepte haben wir nicht.

Auch in der Wirtschaft sind die Denkweisen längst nicht in der notwendigen Tiefe angekommen. Unser Geschäft läuft doch sehr gut, unser Know-how nimmt uns kein digitales Unternehmen weg, und so lange wie ich hier bin …

Wir sitzen in einer Komfortzone. Das macht radikale Veränderung schwer - aber sie passiert - Wirecard stupst die Commerzbank aus dem Dax. Das sind deutliche Zeichen, insbesondere wenn man hinter die Fundamentalzahlen und deren prozentuale Entwicklung schaut (siehe Analyse im hy Podcast von Christoph Keese). Wie stolz waren früher die Deutschbänker und wie haben wir aufgesehen zu ihnen. Heute wäre mir als maincubes eine Wirecard als Kunde in unseren Rechenzentren tausendmal mehr Wert als eine CoBa. Weil wir mit einer Wirecard und anderen FinTechs einen Marktplatz der digitalen Zukunft aufbauen können.

Horizontale Vernetzungen spielen eine wichtige Rolle. Vertikale, "fest vernagelte" Wertschöpfungsketten - wie wir sie in der ingenieursgetriebenen deutschen Industrie kennen - sind nicht geeignet, flexibel und schnell auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und „lebendige“ updatefähige Produkte in ggf. sehr kleinen Stückzahlen auf den Markt zu bringen.

Wir müssen Digitalisierung als Geschäftsmodell begreifen, und zwar eins mit hohem Disruptionspotenzial - wir werden auch in Zukunft noch von Christoph Keese dazu hören. Oliver Gassmann, St. Gallen schreibt sinngemäß: der Wettbewerb findet künftig nicht zwischen Produkten (bzw. Services) und Prozessen statt, sondern zwischen Geschäftsmodellen. Wer Tesla nur als Elektroauto sieht, sieht einen wesentlichen Aspekt nicht - Tesla ist eine Plattform zur kontinuierlichen Verbesserung der Nutzererfahrung, aber auch zur Monetarisierung von Services und Daten, auch zum Nutzen ganz anderer künftiger Services wie z.B. Parkraumbewirtschaftung in einer SmartCity etc.

Uber will das Amazon der Mobilität werden - was beutetet diese Aussage, was steckt in der Umsetzung dahinter? Wie kann man daraus für das eigene Geschäft lernen?

Auch wir als maincubes haben inzwischen begriffen, dass unser Geschäftsmodell Colocation allein nicht die Zukunft ist. Man kann in unser sicheres, komfortables und schönes Haus als Kunde einziehen und die Tür hinter sich zu machen. Ja, das läuft. Man kann aber auch zu den Nachbarn gehen und sich vorstellen und sich einmal zusammensetzen und sich kennenlernen. Vielleicht braucht man mal abends plötzlich eine Zitrone oder Mehl, dann kann man beim Nachbarn klingeln. Und der passt am nächsten Wochenende auf die Katze auf. Innovations-, Start-Up-Zentren, Co-Working-Spaces entstehen und sind der Hort für Innovationen, weil diese Nähe eine höhere Qualität der Kommunikation untereinander ermöglicht und daraus neue Ansätze entstehen, auch in der direkten Zusammenarbeit zwischen den Mietern des Hauses. Das ist auch unsere Absicht in unseren Rechenzentren Marktplätze , also Eco-Systeme schaffen, die auf einfache und natürlich sichere Weise die Verbindungen der Teilnehmer untereinander ermöglichen.

Schauen Sie auf das Thema SmartCity. Alles ist und muss und wird vernetzt sein. Nur wenn ich die Ströme von Menschen, Waren, Fahrzeugen, Energien, Daten usw. verstehe und smart "handhaben" kann, wird eine lebenswerte und resiliente Stadt der Zukunft entstehen können: eMobilität, eLogistic, eGovernment, eHealth und alle diese eDinge … Vielleicht ist die Vision eines Metropolis 4.0 bedrohlich, vielleicht gibt es eine geteilte Gesellschaft wie im Film von Fritz Lang, die Nutznießer der digitalisierten Welt und die aus welchen Gründen auch immer - Abgehängten auf der anderen Seite. Vielleicht gelingt es aber auch der Politik gute Rahmenbedingungen zu setzen, die diese Unterschiede sehr stark reduzieren oder gar vermeiden. Und es bleibt auch bei Fritz Lang am Ende die positive Erkenntnis: Zwischen Hirn und Hand ist der entscheidende Mittler das Herz.

Wir werden zwar erleben, dass das Hirn durch (chinesisch getriebene) Maschinen-Algorithmen ersetzt wird und Hand und Füße durch zugehörige Roboter - aber es bleibt uns als Mensch das Herz (und das ist nicht als Pumpe für Blut gemeint). Also, es bleibt Hoffnung.

Wir glauben jedenfalls, dass diese komplexe Welt, die künftig „voll“ digitalisierte Welt nur mit deutlich mehr kooperativen Geschäftsmodellen zum Vorteil aller gestaltet werden kann. Marktplätze auf der Basis einfach zu benutzender, integrativer und sicherer Plattformen sind entscheidend. Das wollen wir als maincubes mitgestalten - wir haben das Konzept der secureexchange als Basis für sichere Marktplätze entwickelt und werden das jetzt mit unseren Kunden und Partnern und das zum Nutzen aller Beteiligten schrittweise umsetzen.

Und daher haben wir auch unsere Veranstaltung so genannt - secureexchange Fachtagung - wir wollen diesen Austausch fördern. Und Security spielt eine herausragende Rolle, auch wenn es schwer fällt für Security Geld auszugeben. Security muss immer im Kontext mit allen anderen Themen gesehen werden. Unsere Barcamps hatten dieses Mal die Schwerpunkte SecureMobilität, SmartCity, DigitalFactory und SecurePayment. Denken Sie in den vorher erwähnten komplexen Zusammenhängen, Geschäftsmodellen, möglichen Disruptionen … und tauschen Sie weiterhin Ihre diesbezüglichen Ideen und Erfahrungen aus. Dann wird diese Veranstaltung zum Erfolg. Unsere Partner, die hier mit interessanten Anregungen an ihren Ständen auftraten: Bundesdruckerei, Siemens MindSphere, Riddle & Code, T-Systems IoT, uniscon, Virtual Fort Knox AG.

Dafür wünsche ich Ihnen viel Spaß und viele interessante Ergebnisse mit Ihren neuen Kontakten und horizontalen Vernetzungen.

Dr. Jens J. Gerber, Member of the Board

Warum jetzt die Colocation 4.0 einziehen muss

Die zunehmende Datenflut raubt vielen Unternehmen den Atem. Internet of Things, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality halten Einzug in die Betriebe und sollen den Weg in die Zukunft ebnen. Laut einer Bitcom-Studie werden bis 2020 Datenmengen von 50 Milliarden Devices und 7,5 Milliarden digitalen Identitäten weltweit erwartet. Doch wie können gerade Mittelständler diese Datenmengen effizient managen? Wie können sie durch intelligente Big-Data-Analysen neue Geschäftsmodelle erschaffen, um nicht von den disruptiven Entwicklungen überrollt zu werden? Das eigene Rechenzentrum ist oft nicht auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet und den hohen Sicherheitsanforderungen von heute nicht mehr gewachsen. Denn in Zeiten der Datenschutz-Grundverordnung kann es fatal enden, wenn ein Hack, eine Sicherheitslücke oder ein menschlicher Fehler Datenverluste nach sich zieht. Viele verabschieden sich daher vom eigenen Data Center – und setzen auf Colocation.

Vom Colocation-Anbieter zum Zukunfts-Provider

Doch die Anforderungen an das externe Rechenzentrum der Zukunft sind deutlich gestiegen – eine Entwicklung, auf die die Colocation-Anbieter reagieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn es sind nicht mehr nur Raum und Racks gefragt. Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit , ein hochmodernes Sicherheitskonzept und Skalierbarkeit, um Lastspitzen jederzeit abzufedern – das wird heute ebenso erwartet wie eine optimale Stromversorgung und Kühlung, die an die Bedürfnisse angepasst sind und umweltbewusst arbeiten. Doch damit nicht genug. Rechenzentren müssen sich wandeln, müssen die Entwicklungen der Digitalisierung antizipieren und diese durch innovative Technologien und Services selbst mit vorantreiben. Sie müssen den revolutionären Schritten, die bspw. die Industrie 4.0 beschreitet, mit intelligenten Konzepten den Weg ebnen. Oder anders ausgedrückt: Der Trend geht zur Colocation 4.0, die den Kunden die Luft zum digitalen Atmen gibt.

Unternehmen brauchen daher ein Rechenzentrumskonzept, das Teil ihrer neuen agilen Wertschöpfungskette wird. Sie wünschen sich eine Lösung, die die immer schnelleren Produktzyklen und kürzeren Lieferzeiten, wie sie von den Endkunden gefordert werden, auch datentechnisch flexibel unterstützt. Unternehmen streben nach einem Wertschöpfungs-Netz, durch das sie Anschluss an alle Marktparameter erhalten, die sie brauchen – ähnlich wie auch die Produkte im Internet of Things miteinander vernetzt sind und dadurch Mehrwert generieren.

Vorteile durch vernetzten Service

maincubes hat diese Vision bereits umgesetzt. Das deutsche Unternehmen mit hochverfügbaren Rechenzentren in Offenbach bei Frankfurt am Main und Schipohl, Amsterdam bietet den Kunden nicht nur zertifizierte Datensicherheit made in Germany und damit ein sicheres Zuhause für Server und Racks. maincubes hat zudem die „secureexchange Plattform“ ins Leben gerufen. Über sie können die Kunden auf ein umfassendes Security-Paket zurückgreifen, das modernste Services von Partnern wie Telekom Security beinhaltet und erhöhte Sicherheit z. B. bei Cyber-Angriffen bietet. Zudem ermöglicht die Plattform den Unternehmen und Cloud-Providern, sich weltweit mit anderen Marktpartnern zu vernetzen und von deren IT-, Connectivity-, Cloud- und insbesondere IoT-Services zu profitieren. Es ist wie auf einem Marktplatz: Jeder kann seine „Waren“ anbieten, kann sich informieren und das erwerben, was er braucht, und es ganz einfach in die eigenen Angebote integrieren. Und genau darin liegt die Zukunft: im Aufbau von sicheren, Eco-Systeme, durch die die Unternehmen flexibel und problemlos in neue Felder wie Secure Mobility, Digital Factory, Smart City oder Secure Payment einsteigen und ihr Geschäft ausbauen können. Alle Services sind durch die direkte Anbindung des Amsterdamer Rechenzentrums von maincubes an das Rechenzentrum bei Frankfurt auch lokationsübergreifend abrufbar. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten – und zunehmend erfolgsentscheidend. Denn an der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen in einem Netzwerk wird künftig kaum ein Unternehmen mehr vorbeikommen, weil es alleine die komplexen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann.

Im nächsten Schritt muss es also darum gehen, die Vision vom „großen weiten Internet of Things“ partnerschaftlich zu leben und sich durch die horizontale Vernetzung von Services für die digitale Transformation stark zu machen. Die Zeit der „Colocation 4.0“ hat begonnen.

IOT 2018 300x250 maincubesPlease meet us (booth 448) at IoT Tech Expo Europe in Amsterdam on 27-28 June and discuss with us how we enable secure eco-systems for the internet of things. Register here for FREE PASS.

Wo werden in 2020 die ungeheuren Datenmengen von den erwarteten 50 Milliarden Devices und der 7,5 Milliarden digitaler Identitäten der Weltbevölkerung gespeichert, ausgetauscht und verarbeitet? Wie kann man eine „Losgröße-Eins-Fertigung“ vom Kundenwunsch über die Produktion, zur Auslieferung inklusive anschließendem Service sicherstellen? Industrie 4.0 bedeutet nicht nur Digitalisierung der Produktion, sondern das völlige Neudenken bisheriger Wertschöpfungsketten.

Hinzu kommt das Thema Sicherheit

Und zwar Sicherheit in einem umfassenden Sinne. Der Schutz gegen Cyberkriminalität ist genauso wichtig wie der Schutz gegen unabsichtliche Fehlhandlungen oder Nicht-Handlungen. Diese Herausforderungen können künftig nur durch eine passend verteilte, betriebssichere Architektur von sicher miteinander verbundenen Daten- beziehungsweise Rechenzentren erfüllt werden. Dabei muss man sich vom klassischen Bild des zentralen Rechenzentrums verabschieden. Es geht um die Realisierung entsprechender Funktionalitäten in der notwendigen Breite und Tiefe. In diesem Sinne sind künftig auch Fahrzeuge nichts anderes, als Rechenzentren, nur eben zusätzlich ausgestattet mit Motor und Rädern. Industrieroboter selbst oder in ihrer unmittelbaren Nähe befindliche IT-Systeme sind ebenso Rechen- und Datenzentren, wie kleine Einheiten von mehr oder weniger autonom arbeitenden Mini-Rechenzentren an Kommunikationsschwerpunkten. Wie schafft man hierfür eine sichere Vernetzung von Daten und Services?

secureexchange als Basis für sichere Marktplätze der digitalen Zukunft

maincubes hat eine Strategie zur Umsetzung einer entsprechend verteilten Architektur entwickelt. Im Kern wird zunächst eine digitale Plattform für den sicheren Austausch und die Integration von Services und Daten etabliert. An dieser secureexchange genannten Plattform spielen zertifizierte Cybersecurity-Services und integrierte IoT-Services eine maßgebliche Rolle – darüber hinaus auch viele weitere Services für benötigte Cloud-Dienste und BigData-Analysis. Die Funktionalität der secureexchange lässt sich grundsätzlich über sichere Netze bis in die „letzte Ecke“ ausdehnen. Auf diese Weise werden sichere Ende-zu-Ende-Lösungen ermöglicht. Die Teilnehmer (Kunden und Provider – aber wer ist künftig schon das eine oder das andere) an der secureexchange schätzen die einfachen und effizienten Verbindungen von Services. Es entstehen sichere Marktplätze für den Austausch von Services und Daten. Einmal integriert stehen die Services im gesamten Netzwerk als solche zur Verfügung. Auf dieser Basis können die Teilnehmer an den Marktplätzen neue Geschäfte, aber auch neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die sogenannte horizontale Vernetzung von Services spielt künftig gerade im Bereich Internet of Things und Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. So liefern zum Beispiel viele Teilnehmer interessante Services für „SecureMobility“ oder „SecureDigitalFactory“, zwei wichtige Businessinitiativen von maincubes.

Sicherheit sind auch Menschen und Prozesse

Die Sicherstellung des Betriebes der verteilten Architektur erfolgt durch die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes. Dabei spielen Prozesse und der Faktor Mensch eine ebenso wichtige Rolle wie Redundanzen und die sichere Austauschplattform secureexchange. Mit den Best Practices des neuen Industriestandards von ZeroOutage stehen die dafür notwendigen Methoden zur Verfügung. Die Mitarbeit von maincubes in diesem Gremium ist auch auf die künftigen Anforderungen für verteilte Rechenzentrums- Architekturen ausgerichtet. Gemeinsam mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen werden die Konzepte kontinuierlich weiterentwickelt und umgesetzt.

Autor: Dr. Jens J. Gerber

Beitrag in der Publiktion Industrie 4.0 aus dem Handelsblatt hier zum Download

Auf dem DIGITAL FUTUREcongress am 1. März 2018 in Frankfurt präsentiert der deutsche, mittelständische Rechenzentrumsbetreiber maincubes sichere Marktplätze und die dafür nötige digitale Plattform secureexchange auf dem Stand B13.

Sichere Marktplätze sind Grundlage für die digitale Zukunft. Sie bieten Unternehmen nicht nur eine breite Angebotsvielfalt an Dienstleistungen. Sie schaffen auch Sichtbarkeit und die Möglichkeit, sich untereinander gewinnbringend zu vernetzen. Damit verschwinden traditionelle Grenzen von Kunden und Provider und es entstehen lebendige und multidimensionale Beziehungen, in denen jeder in individueller Weise sowohl Anbieter als auch Abnehmer sein kann. So entstehen neue Services aus multi-dimensionalen Verbindungen von Security-Services, IoT und Cloud.

maincubes schafft einen einzigartigen Mehrwert, indem Kunden oder Cloud Provider von Anfang an auf ein umfangreiches sicheres Eco-System und die maincubes secureexchange Plattform „Made in Germany“ setzten. Unterschiedlichste Services stehen in direkter Nähe (nur einen CrossConnect entfernt) zur Verfügung, darunter eine große Auswahl an Cyber Security-Services oder sichere Verbindungen zu Internet und Cloud. Diese Services werden auf Basis der secureexchange Plattform ständig erweitert und mit hoher Skalierbarkeit und Redundanz; ausgestattet.

maincubes Vortrag:

Dr. Jens J. Gerber von maincubes referiert auf dem DIGITAL FUTUREcongress über sichere Plattformen für die digitale Zukunft des Mittelstandes. Hauptthema sind digitale Plattformen, die laut Bitkom die Wirtschaft in allen Bereichen verändern werden. Bisher haben diese Chancen nur 40% der Unternehmen erkannt. Umfassende Sicherheit spielt dabei eine herausragende Rolle.  Der Vortrag findet um 10.00 Uhr auf Bühne 4 statt.

Dr. Jens J. Gerber ist Mitglied der maincubes Geschäftsleitung. Seit 15 Jahren verantwortet er die Geschäftsentwicklung im Bereich Rechenzentrum.

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