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Das Lexikon von maincubes rund um IT, Rechenzentren und Zukunftstechnologien

  • Cage
    Ein Cage ermöglicht eine Trennung innerhalb der Räume eines Rechenzentrums. Ein so abgetrennter Bereich, in dem Komponenten wie Racks dezidiert vor unberechtigtem Zugang geschützt sind, schafft zusätzliche Sicherheit. Zudem erlaubt die Trennung, für diesen Bereich individuelle Services etwa für Sicherheit, Leistung oder Kapazitäten einzurichten.
  • Cloud
    Eine externe IT-Infrastruktur, über die Kunden Speicherplatz, Rechenleistung und Services beziehen können. Hierzu gehören unter anderem die Nutzung von Software (SaaS), Plattformen (PaaS) – etwa zur Entwicklung eigener Anwendungen – oder der Bezug von Hardware-Ressourcen (IaaS) wie Speicher, Netze und Rechenpower.
  • Cloud Connects
    Der Service bietet die Möglichkeit, über eine einzelne Verbindung auf mehrere Cloud Provider zuzugreifen. Der Aufwand von zusätzlichen Leitungen entfällt, während gleichzeitig unterschiedliche Cloud-Lösungen für verschiedene Zwecke zur Verfügung stehen.
  • Colocation
    Kunden können ihre Server statt in einem eigenen Rechenzentrum in einem externen Datacenter unterbringen, das der Colocation-Anbieter managt. Je nach Angebot erhalten sie unterbrechungsfreie Stromversorgung, Ausfallsicherheit, Hochverfügbarkeit, Kühlung, IT- sowie physische Sicherheit (Zutrittskontrollen, Brandschutz etc). ISO-Zertifizierungen und TÜV-Prüfungen bescheinigen die Qualität eines Rechenzentrumsbetreibers.
  • Digital Factory
    Durch intelligente Vernetzung von Maschinen und Produkten entsteht die Digital Factory (auch: „Digitale Fabrik“ oder „Smart Factory“), Kernstück der Industrie 4.0. Die Geräte kommunizieren dabei über das Internet of Things (IoT) miteinander. Alle Phasen des Produktionsprozesses (Planung, Steuerung, Instandhaltung etc.) sind informationstechnisch miteinander verbunden, sodass sie sich analysieren und optimieren lassen.
  • Eco-System
    Ähnlich einem Ökosystem in der Natur erschaffen Eco-Systeme in der IT wechselseitigen Nutzen zwischen ihren einzelnen Mitgliedern. Auf einer gemeinsamen Plattform tauschen die Teilnehmer Leistungen und Wissen untereinander und zwischen ihren Kunden aus. Es entstehen „Marktplätze“, von denen alle profitieren, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.
  • Hochverfügbares Rechenzentrum
    Ausfallzeiten von Rechenzentren müssen möglichst kurzgehalten werden, um ein unterbrechungsfreies Arbeiten von IT-Systemen zu gewährleisten. Als hochverfügbar gelten Rechenzentren, die mindestens den sogenannten TÜV-Level 3 bzw. Tier-3-Standard erreichen. Damit garantieren sie eine 99,98-prozentige Verfügbarkeit. Auf ein Jahr gerechnet entspricht dies einer maximalen Ausfallzeit von 1,6 Stunden.
  • Internet Exchange
    Ein Internet Exchange Point (Abk.: IXP) ist ein Internet-Knoten, der den Austausch der Daten des Internets ermöglicht. Hier treffen die Datenströme mehrerer Internetdienstleister zusammen und können zwischen den Netzen ausgetauscht werden.
  • Internet of Things (IoT)
    Die „reale“ Welt wird digital: Gegenstände wie Maschinen oder Geräte werden durch Mikroprozessoren oder Sensoren „smart“ gemacht und über das Internet miteinander verbunden, sodass sie Daten austauschen und kommunizieren können. Das IoT ist Basis u.a. für Digital Factory, Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M), Smart City oder Smart Home.
  • OCP
    Das Open Compute Project (OCP) besteht aus einer kollaborativen Community, die sich auf die Neugestaltung von Hardwaretechnologie konzentriert, um die wachsenden Anforderungen an die Infrastruktur von Rechenzentren effizient zu realisieren.
  • Private Cloud
    Ein Liefermodell der Cloud, auf dessen Umgebung (Leistungen) ausschließlich ein einziger Kunde zugreifen kann. Diese Form der Cloud erfüllt durch ihre abgeschlossene Umgebung besonders hohe Sicherheitsanforderungen, ist allerdings weniger flexibel bei der Anpassung von bezogenen Leistungen.
  • Public Cloud
    Ein Liefermodell der Cloud, auf dessen Umgebung (Leistungen) schnell und flexibel zugegriffen werden kann. Kernmerkmal dieser Form der Cloud ist die hohe Flexibilität, Leistungen hinzuzufügen oder abzumelden. Durch den offeneren Zugang für andere Leistungsbezieher ist sie für kritische Anwendungen eher ungeeignet.
  • Rack
    Ein Rack entspricht in der ITK-Branche einem Serverschrank. Im Wesentlichen handelt es sich um ein Metallgestell, das den einzelnen Technikelementen (u. a. Rechner, Einsteckplatinen, Festplatten etc.) eines Servers Platz bietet. Ein Standardrack ist rund 2 m hoch, weist eine Tiefe von rund 60 bis120 cm auf und ist zwischen 60, 70 oder 80 cm breit.
  • Secure Mobility
    Zur Mobilität der Zukunft gehören u.a. Connected Cars, autonomes Fahren, E-Mobility und vernetzte Verkehrsführung. „Secure Mobility“ sorgt dafür, dass der dafür nötige Austausch der enormen Datenmengen zwischen den mobilen Devices (Smartphone, digitale Assistenten, vernetzte Fahrzeuge etc.) sicher in einem Eco-System gestaltet wird.
  • Smart City
    Effiziente Verkehrsführung, intelligentes Parken, direkter Zugriff auf lokale Angebote in der Stadt, optimierte Energieeffizienz: Das Konzept der „Stadt der Zukunft“ basiert auf digitalen Technologien. Die Services sind über ein sicheres Eco-System miteinander verbunden und schaffen einen Mehrwert für Anwohner und Besucher.
  • Suite
    Ein eigenständiger IT-Raum, der ein „Rechenzentrum innerhalb eines Rechenzentrums“ schafft. Die Sicherheit vor unbefugtem Zugriff erreicht hier ein noch höheres Niveau als bei einem Cage. Zusätzlich dazu lassen sich individuelle Installationen von Strom- und Netzwerk-Komponenten realisieren.
  • Vendor Lock-in
    Kunden können aufgrund zeitlicher (z. B. langwährende Geschäftsverhältnisse) oder finanzieller Investitionen (z. B. Rückgriff auf bestimmte Hardwarekomponenten) an einen bestimmten Hersteller gebunden sein. Ein Kunde scheut den Wechsel zu einem anderen Anbieter oder System, da dies teurer erscheint (bewusst oder unbewusst), als den aktuellen Stand beizubehalten.
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